• Eigensicherheit beachten – Personenschutz hat oberste Priorität – Ruhe bewahren!
• Jedes Hochwasser verläuft anders! Keine Rückschlüsse aus alten Ereignissen ziehen! Keinen selbst ernannten Prognostikern glauben!
• Wetterlage aufmerksam verfolgen, Radio- und Fernsehmeldungen beachten, SMS-Informationen abrufen, Lautsprecherdurchsagen von Einsatzkräften aufnehmen.
• Weitere Informationsmöglichkeit bei der Gemeinde oder Feuerwehr (Einsatzzentrale) nützen, wie sich die Situation entwickelt.
• Nachbarschaftshilfe organisieren und Arbeiten geordnet einteilen. Nichtbetroffene sollen Betroffenen unaufgefordert helfen. Bitte alle Helferinnen namentlich vermerken.
• Selbsteinschätzung ob fremde Hilfe benötigt wird – Bedarf bitte rasch bei der Gemeinde oder Feuerwehr (Einsatzzentrale) melden.
• Anweisungen der behördlichen und technischen Einsatzleitung beachten und befolgen! Angeordnete Maßnahmen sind ohne Aufschub umzusetzen.
• Ältere kranke Haushaltsangehörige und Kinder bei Bedarf rechtzeitig aus der Gefahrenzone bringen. (noch vor Eintreffen des Hochwassers)
• Nutztiere (landw. Betriebe) und Haustiere ebenfalls zeitgerecht aus der Gefahrenzone (noch vor Eintreffen des Hochwassers) bringen.
• Kraftfahrzeuge zeitgerecht aus dem Gefahrenbereich bringen. Straßen, Wege können bereits überflutet sein (Sinnhaftigkeit von Ausfahrten überprüfen)
• Abdichtungsmaßnahmen vorbereiten bzw. durchführen.
• Kellertanks absichern, technische Einrichtungen eventuell abmontieren.
• Elektronische Einrichtungen entfernen oder ausschalten.
• Haupthähne für Gas, Wasser, Strom abdrehen! (Achtung: Inhalt Tiefkühltruhe).
• Alle Gegenstände, die nicht nass werden dürfen, in hochwassersichere Räume bringen
• Gefährdung durch aufgestautes Treibgut im Außenbereich beachten. (bereits vor Hochwasser festmachen)
• Kleine Koffer packen (Kleidung, Toilettenartikel Dokumente, Wertgegenstände) und hochwassersicher griffbereit halten.
• Notwendige Verpflegung ggf. erforderliche Medikamente für mindestens eine Woche besorgen.